Katzen fressen Mäuse – schadet es der Gesundheit?



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Katzen fressen Mäuse

Sind Mäuse gesundheitsschädlich für Katzen?

Katzen fressen MäuseKatzen fressen Mäuse und diese sind nur dann schädlich, wenn die Beutetiere vergiftet sind.
Mäuse und andere Beutetiere, welche mit Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) belastet sind, schaden der Gesundheit der Katze relativ wenig.  Dies gilt allerdings nur, wenn die Katze nur gelegentlich mal eine Maus frisst. Trägt das Beutetier aber schon Rattengift in sich, so kann es hier bei der Katze zu schweren Vergiftungserscheinungen kommen.

Katzen bringen oft ihre Beute bis ins Haus angeschleppt, um ihren Erfolg zu präsentieren. Bringt Ihre Katze allerdings mal eine tote Ratte als Geschenk mit, so sollten Sie diese vorsichtshalber entsorgen. Denn viele Nagetiere und auch Vögel sind meist mit Würmern infiziert. Daher ist es bei Katzen mit Freigang unbedingt ratsam, regelmäßige Wurmkuren beim Tierarzt durchführen zu lassen.


Wenn Katzen auf die Jagd gehen

Katzen fressen Mäuse und der Jagdtrieb ist bei allen Katzen angeboren, demzufolge genetisch veranlagt. Katzen gehen in ihrem Revier all zu gern auf die Pirsch und legen sich oft stundenlang auf die Lauer, wenn sie einmal eine Beute im Visier haben. Wie lange eine Katze braucht, um ihre Beute aufzuspüren, hängt ganz allein vom Jagdgebiet ab. Ideal sind meist Bauernwiesen, dort wo sich Mäuse und andere Nagetiere besonders wohl fühlen. Hier muss die Katze keine großen Anstrengungen aufbringen, um Beute zu machen.

Doch allein mit dem Aufspüren der Maus ist es nicht getan. Die Katze muss die Maus aber auch noch packen können. Da Mäuse viele natürliche Fressfeinde haben, sind diese stets auf der Hut und entfernen sich ungern weit von ihrem Mauseloch. Die Katze beobachtet die Maus natürlich so lange, bis diese von ihrem Fluchtweg weit genug entfernt ist, um endlich zum Erfolg zu kommen.

Haben alle Katzen einen Jagdtrieb?

Allen Katzen ist der Jagdtrieb angeboren. Die Freude am Jagen verliert sich auch nicht bei Katzen, die nur in der Wohnung leben und keine Möglichkeit haben, auf die Pirsch zu gehen wie es bei Freigängern der Fall ist. Jedoch hat sich dieser Trieb zum Jagen bei einigen Rassekatzen über Generationen der Zucht vermindert. Hierzu gehören beispielsweise die Ragdoll- sowie Perserkatzen.

Damit Katzen ihren Jagdtrieb auch ständig ausleben können, sollten besonders die Katzen, die keinen Freigang genießen können, die Möglichkeit zum Jagd-Spiel haben. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, um der Katze entsprechende Jagd-Spiele anbieten zu können.

Hier finden Sie eine große Auswahl für Jagd-Spielzeug:

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Welche Jagdtechnik wendet die Katze an?

Katzen jagen ihre Beute nicht, so wie es beispielsweise bei Hunden der Fall ist. Katzen spüren eine Beute auf und legen sich dann geduldig auf die Lauer. Geduckt und regungslos wartet die Katze ab, bis sich eine Maus oder ein anderes Beutetier ihr bis auf Sprungweite nähert.

Hierbei schiebt die Katze ihre Hinterbeine nach hinten und tritt mit den Hinterpfoten im schnellen Wechsel hin und her. So bereitet sie sich auf den Absprung vor. Hat sich die Beute nun angemessen genähert, macht die Katze einen blitzschnellen Satze auf ihr Opfer. Anschließend beißt sie ihre Beute in den Nacken, um diese zu töten. Den sogenannten „Tötungsbiss“ an der richtigen Stelle im Nacken des Opfers anzuwenden, ist der Katze ebenfalls angeboren. Um den perfekten Biss zu platzieren, lernt die Katze in ihrer Praxis nach mehrmaligen Jagen.

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Fellpflege bei Katzen

Was machen Katzen, damit ihr Fell immer ansehnlich gepflegt und rein ist?

Katzen FellpflegeKatzen sind stets um eine gründliche Fellpflege besorgt nach dem Motto – Putzen, Putzen und nochmals Putzen.

Neben dem ausgiebigen Schlafen gehört die Fellpflege mit zu den wichtigsten Aufgaben einer Katze.

Im Durchschnitt verbringen gesunde Hauskatzen täglich ca. dreieinhalb Stunden mit ihrer Fellpflege. Ob die Katze langes oder kurzes Fell hat, spielt hierbei keine Rolle.

Die wild lebenden Vorfahren unserer Katzen haben es mit der gründlichen Fellpflege vorgemacht und findet daher ihren Ursprung.

Bei Zuchtkatzen mit langem Haar sollten deren Halter etwas behilflich sein, damit die Fülle des Fells nicht verfilzt. Wenn Ihre Katze schon älter oder krank ist, kann es auch vorkommen, dass hier die Katze die Aufgaben der Fellpflege etwas vernachlässigt. Sodann sind Katzen auch für die Mithilfe ihrer Besitzer sehr dankbar.


Fellpflege – Technik

Bei der Fellpflege behandeln Katzen ihr Fell mit der Zunge ganz pingelig mit großer Ausdauer. Auf der Oberfläche der Zunge befinden sich kleine verhornte Stacheln, die einem Reibeisen ähneln. So kann die Katze mit ihrer Zunge Schmutz, Ungeziefer und loses Haar mühelos entfernen. An besonders schwierigen Stellen nutzt die Katze ihre Schneidezähne, beknabbert ihr Fell und zieht die Haar durch die Zähne wie mit einer Bürste bis alles perfekt ist.

Körperstellen, welche die Katze trotz ihrer enormen Gelenkigkeit mit ihrer Zunge nicht erreichen kann, nimmt sie ihre Vorderpfote zur Hilfe. Diese beleckt sie und streift mit ihr immer wieder über ihren Kopf, die Ohren und den Nacken. Das wiederholt sie solange, bis  auch hier alle Schmutzreste entfernt wurden.

Die Katze betreibt ihre Fellpflege mehrmals am Tag, vorzugsweise an einem schönen sonnigen Plätzchen.

Fell der Katze richtig bürsten

  • während des Fellwechsels sollten Kurzhaar-Katzen alle zwei Tage und Langhaar-Katzen täglich gebürstet werden
  • keine Angst, es werden nur die losen Haare beim Bürsten entfernt
  • nur in Wuchsrichtung des Fells bürsten, das empfindet die Katze als angenehm wie das Streicheln

Das richtige Werkzeug zur Fellpflege

Kämme und Bürsten sollten abgerundete Spitzen haben, um Verletzungen zu vermeiden. Im Folgenden finden Sie einige Produkte zur Fellpflege Ihrer Katze:

  


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Katzen markieren ihre Umgebung

Katzen markieren ihr Revier mit Flankenreiben und Krallenwetzen

katzen markieren

Katzen markieren ihr Revier

Flankenreiben

Warum reibt die Katze ihren Kopf und ihre Flanken oft an uns oder an den Möbeln?

Katzen markieren ihre Umgebung auf verschiedenste Art und Weise. Eine Möglichkeit ist das Flankenreiben.

Katzen besitzen an Wangen, Kinn, Flanken und an der Schwanzwurzel besondere Hautdrüsen, welche eine individuelle Duftnote produzieren. Wenn dann die Katze mit diesen Körperstellen an unseren Beinen oder Möbeln entlang streift, so überträgt sie hiermit ihren Duft und markiert diese Objekte als ihren Besitz.

Für unsere Nasen ist dieser Duft nicht wahrnehmbar, aber wohl für die der Katzen.

Katzen markieren auch, indem sie um unsere Beine entlang streifen. Damit wollen sie zum Ausdruck bringen, dass wir auch zu ihnen gehören.

Auch Wohnungskatzen markieren ihr Revier mit ihrem eigenen Duft, selbst dann, wenn keine andere Katze in dieser Wohnung lebt. Diese Kennzeichnung der eigenen Duftnote dient nicht dem Vertreiben von anderen Artgenossen, sondern stellt eine vertraute Harmonie dar. Dann fühlt sich die Katze wohl, besonders, wenn alles in ihrer gewohnten Umgebung nach ihrem Eigenduft riecht.



Krallenwetzen

Wetzen Katzen ihre Krallen allein nur zur Pflege ihrer Krallen?

Zum einen werden beim Krallenwetzen die Krallen der Katze gesäubert, alte Hornschichten entfernt und die Spitzen werden wieder geschärft.

Das ist aber nur eine Aufgabe. Gleichermaßen überträgt die Katze ihre Duftstoffe aus den Hautdrüsen an ihren Zehen in den Kratzspuren. Diese mit Duftstoffen versehenen Kratzspuren ist eine für alle vorbeikommenden Artgenossen lesbare Botschaft.

Diese Botschaft enthält folgende Mitteilung:

  • wer hier diese Botschaft hinterlassen hat
  • wann diese Duft-Botschaft gesetzt wurde und
  • in welcher Gemütsverfassung sich die Katze befand

Das Krallenwetzen hat darüber hinaus auch noch eine weitere wichtige Bedeutung hinsichtlich des Soziallebens einer Katze. Das Wetzen der Krallen dient auch dazu, einem Artgenossen, der sich gerade in der Nähe aufhält, ausdrucksvoll zu imponieren. Dabei wetzt die Katze ihre Krallen besonders äußerst intensiv und nachdrücklich.

Eine große Auswahl an Kratzbäumen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse



Der Einzug einer Zweitkatze

Katzen lieben Gesellschaft – eine Zweitkatze zieht ein

Katzen lieben Gesellschaft

Wer seiner Katze einen Artgenossen schenken will, sollte hier mit Bedacht vorgehen, da eine Zweitkatze meist nicht immer gleich willkommen ist. Wir möchten Ihnen hierbei einige Tipps geben, wie Sie richtig dabei vorgehen und was Sie bei diesem Vorhaben unbedingt beachten sollten.




Da Katzen gesellige Tiere sind, sprechen viele Gründe dafür, seiner Katze einen Artgenossen an die Seite zu geben.  Dies ist beispielsweise ratsam, wenn eine freilaufende Katze mit in eine andere Wohnung zieht, der Verlust der Person, welche bisher ihr stets Gesellschaft geleistet hat oder etwa längere Abwesenheitszeiten der übrigen Haushaltsmitglieder. Katzen können sich schnell langweilen, besonders wenn diese keine Möglichkeit zum Freigang haben.

Die Wahl der Zweitkatze

Bei der Wahl einer Zweitkatze sollten Sie sich sehr viel Zeit nehmen.

  1. Wenn Ihre Katze bereits schon vorher ein freundschaftliches Verhältnis mit einer Zweitkatze hatte, diese aber unter bedauerlichen Umständen nicht mehr im Haushalt lebt, dann sollte die neue Zweitkatze möglichst dem Charakter, der Größe und dem Alter des bisherigen Freundes ähneln.
  2. Katzendamen sind am Anfang ziemlich zickig zueinander, schließen aber mit der Zeit ein Bündnis und kooperieren dann auch gut miteinander.
  3.  War Ihre Katze bisher immer alleine, dann sollte die Zweitkatze sehr gesellig sein.
  4. Ein kastrierter Kater harmonisiert sehr gut mit einem anderen kastrierten Kater.
  5. Weiblich und männlich kastrierte Katzen schließen auch schnell Freundschaft miteinander.
  6. Jungtiere hingegen suchen sich meist selbst Gesellschaft und lassen sind von der Erstkatze nicht so schnell einschüchtern.

Wann ist der ideale Zeitpunkt?

Gehen Sie auf keinen Fall davon aus, dass ein erfolgreiches Zusammenführen in ein paar Tagen einfach so erledigt ist. Der beste Zeitpunkt einer Zusammenführung ist, wenn beide Katzen satt und ausgetobt sind. Stress und Aggressionen sind gehemmt, beste Voraussetzung für eine friedliche Stimmung. Da Katzen meist in den Morgenstunden sehr aktiv sind, bietet es sich an, eine erste Begegnung auf einen Vormittag zu planen.

Der Ort der Zusammenführung

Damit die Aufmerksamkeit der Katzen etwas abgelenkt ist, wäre es ratsam, den Raum etwas umzuräumen. Platzieren Sie die Möbel an einer anderen Stelle, verschieben den Kratzbaum oder stellen Sie noch ein neues Katzenmöbel hinzu. Allerdings sollten Sie hierbei auch beachten, dass der Neuankömmling Flucht- und Rückzugsplätze erreichen kann. Dies kann eine offene Transportbox, eine neue Katzenhöhle oder ein Regal an der Wand sein. Wenn die Zweitkatze bei den ersten Begegnungen sich zurückziehen möchte und keinen Zufluchtsort dafür findet, dann ist ein Kampf zwischen beiden Katzen meist schon vorprogrammiert.

Die erste Begegnung

Ihre bereits im Haus lebende Katze riecht sofort den Neuankömmling, ohne ihn genau gesehen zu haben. Die neue Katze riecht aber ebenso, dass hier in diesem Haushalt bereits eine Katze lebt. Das sind natürlich für beide nicht die optimalen Voraussetzungen.

Hier können Sie jedoch Abhilfe schaffen, indem Sie beide Katzen kräftig mit frischem Heu einreiben, das verfremdet den Eigengeruch der Katzen. Oder Sie versprühen außerdem einen Pheromonduft, welcher als Spray, Puder oder Verdampfer erhältlich ist (z. B. Feliway). Dieser Duft verwandelt das Zimmer in ein Wohlfühlklima für Katzen, weil sich „Nestgeruch“ im Raum ausbreitet.

Hier finden Sie Feliway-Produkte

Feliway-Produkte fördern ein entspanntes Zusammenleben.

Wenn beide Katzen das erste Mal Sicht- und Hörkontakt aufnehmen, sollten Sie bestenfalls eine zweite Person dabei haben. Jeder nimmt sich dann jeweils eine Katze auf den Schoß. Beide Katzen werden dann solange gestreichelt, bis sie beide total entspannt sind. Reden Sie ganz in Ruhe mit den Katzen, so dass keine Unruhe oder Nervosität entstehen kann.



Was kann geschehen?

Jetzt können verschiedene Situationen eintreten:

  • Beide Katzen blubbern leise vor sich hin, umrunden sich langsam und stellen etwas ihre Haare auf. Oft sind sie auch nur mit hektischem Putzen beschäftigt, jede für sich selbst. Keine der beiden will Ärger provozieren. Dies wäre die beste Voraussetzung dafür, dass sie sich schnell aneinander gewöhnen und sich gegenseitig respektieren.
  • Ihre bisher im Haushalt lebende Katze greift die Zweitkatze mit lautem Gekreische und heftigem Knurren an. Der Neuankömmling ergreift die Flucht. Jetzt liegt es an Ihnen, diese Situation wieder zu entschärfen. Hierbei sollte die Erstkatze durch Streicheln beruhigt werden. Die Zweitkatze muss jetzt in Ihrem Versteck auch erst einmal zur Ruhe kommen.
  • Beide Katzen stürzen sich aufeinander und es fliegen die Fetzen. Jetzt müssen Sie Nervenstärken zeigen. Solange hierbei noch kein Blut fließt, greifen Sie nicht in das Geschehen ein. Sie können aber versuchen, beide Katzen voneinander abzulenken, indem Sie kleine Leckerli in den Raum streuen oder ein paar Plüschbällchen werfen. Reagieren die Katzen darauf, so können Sie jetzt versuchen, beide Katzen müde zu spielen.

Ruhe kehrt ein

Katzen wollen meist ihre Ruhe haben. Deshalb sind sie auch nicht bestrebt, Kämpfe unnötig in die Länge zu ziehen. Zeigen Sie und Ihre helfende Person den beiden Katzen jetzt, wie ruhig Sie sind. Legen Sie beispielsweise die Beine hoch, gähnen und strecken sich, als ob Sie  die Absicht hätten zu schlafen. Diese Ruhe wird sich dann auch auf die beiden Katzen übertragen. Meist beschäftigen sie sich dann mit einem ausgiebigen Putzen und das Schlimmste ist sodann auch vorbei.

Miteinander kuscheln steht jetzt vielleicht noch nicht auf der Tagesordnung. Aber der erste Schritt für den Einzug einer Zweitkatze ist getan. Wenn nur eine der beiden Katzen in Gegenwart der anderen schläft, so hat die schlafende Katze die andere Katze bereits akzeptiert und alles ist gut.

Der erste Körperkontakt

Katzen sind von Natur aus neugierige Tiere. So wird sich eine der beiden Katzen der anderen nähern und diese beschnuppern. Durch die gegenseitige Geruchsaufnahme lernen sie sich jetzt besser kennen. Laufen beide Katzen nach einem kurzen Kennenlernen aneinander vorbei, so kann man jetzt schon davon ausgehen, dass kein weiterer Zoff mehr droht. Doch meist gibt es noch ein paar kleinere Rangeleien, die nach ein paar Tagen auch schon wieder vergessen sind.

Was noch wichtig ist

  • Mit dem Einzug der Zweitkatze werden nun auch mehr Utensilien benötigt. Idealerweise benötigen Sie für zwei Katzen drei Katzentoiletten. Sollte es hier an Platz mangeln, so erfüllen auch zwei Katzentoiletten ihren Zweck.
  • Weitere Schlafplätze (Schlafkörbe oder Kuschelhöhlen), denn beide wollen nicht immer zusammen kuscheln bzw. schlafen.
  • Für jede Katze den eigenen Fressnapf und mindestens eine Trinkquelle.
  • Der Kratzbaum sollte nun erweitert oder durch einen neuen größeren ersetzt werden.
  • Von Spielsachen können Katzen nicht genug bekommen, doch zuviel auf einmal ist wiederum auch nicht gut. Bieten Sie den Katzen immer mal wieder neues Spielzeug an und räumen auch mal Spieleutensilien weg, an denen die Katzen derzeit nicht so großes Interesse zeigen. Nach einiger Zeit holen Sie dann etwas in Vergessenheit geratenes Spielzeug wieder vor und anderes räumen sie wieder weg. So können alte Spielsachen immer wieder aktiv genutzt werden.

Eifersucht vermeiden

Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie die Streicheleinheiten auch gleichmäßig auf beide Katzen verteilen, damit Eifersucht erst gar nicht aufkommt. Katzen reagieren sehr oft mit Eifersucht, wenn es an Aufmerksamkeit und Zuwendung ihres Menschen mangelt und das auch noch mit einer anderen Katze in Verbindung steht. Je enger die Bindung zum Menschen ist, desto heftiger kann die Reaktion einer Eifersucht sein.

Besonders wichtig ist, dass für die Erstkatze alle Gewohnheiten und Rituale beibehalten werden.  Behandeln Sie Ihre Erstkatze in Gegenwart der Zweitkatze immer besonders liebevoll. So wird sie den Einzug der Zweitkatze immer mit etwas Positivem in Verbindung bringen.

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Die Beliebtheit der Katze

 Wie beliebt ist die Katze als Haustier?

Katzen Sind beliebtDie Katze zählt mit zu den gemütlichsten Haustieren und ihr Schmusen beruhigt uns ungemein. Katzen lieben es wohlig warm und Schmuddelwetter passt Miezi nicht in den Kram. Katzen sind erhabene Tiere und zeigen ihren Besitzern, was Verantwortung und Respekt bedeuten.

Sie fängt die Mäuse, leistet dir Gesellschaft auf dem Sofa und tröstet dich, wenn du einmal krank bist. Katzen sind leise, vornehm und stets um die eigene Fellpflege besorgt, so dass sie fast nie unangenehme Gerüche abgeben, wie es beispielsweise manchmal bei Hunden mit nassem Fell der Fall ist.

Miezi ist besonders pflegeleicht und kann auch mal vom Nachbarn gefüttert werden, wenn Ihre Besitzer im Urlaub sind.

Katzen haben aber auch weniger schöne Eigenschaften

Möbel und Tapeten bleiben meist von den Krallen der Katze nicht verschont und Katzenhaare wird man auch überall finden, wo die Katze sich aufhält. Eine Katze ist aber auch sehr eigen. Wenn ihr einmal danach ist, kann sie ihren Besitzer einfach mal ignorieren.

Bei den Zimmerpflanzen ist Vorsicht geboten. Sie sollten nicht giftig sein, da sie auch gerne mal von Katzen angefressen werden. Eine Freigänger-Katze bringt gelegentlich auch ihre gejagde Beute mit nach Hause und legt diese mit vollem Stolz als Geschenk vor die Haustür. Dann solltest du sie auch dafür loben. Das fördert die Bindung zwischen dir und der Katze.

Und was Katzen absolut nicht mögen ist das Autofahren. Bei Fahrten zum Tierarzt wird sie dies meist auch lautstark zum Ausdruck bringen.

Neben dem Hund ist die Katze eines der beliebtesten Haustiere der Deutschen. Jede Katze hat Ihren eigenen Charakter wie wir selbst auch. Aber wer sein Leben mit eine Katze teilt, wird schnell feststellen, welche Harmonie sie ausstrahlt. Hält man Katzen artgerecht und gibt ihnen was sie zum Leben brauchen, und das ist nicht viel, so bekommt man von ihnen soviel Liebe und Geborgenheit zurück.

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Katzen schlafen überall

Wo Katzen am liebsten schlafen

Darf die Katze mit ins Bett?

Katze liegt im Bett

depositphotos.com/stokkete

Ja oder Nein? Bei dieser Frage gehen die Meinungen der Katzenbesitzer stets weit auseinander. Müsste die Katze diese Frage beantworten, so kennen wir bereit die Antwort. Es gibt wohl keinen schöneren Schlafplatz für die Katze als das Bett von Frauchen oder Herrchen.

Katzen mögen den engen Körperkontakt mit ihren Haltern, und das auch in der Nacht. Es verstärkt die Bindung enorm und es riecht hier auch so schön nach vertrauten Menschen. Es spricht also nichts dagegen, die Katze mit ins Bett zu nehmen.

Ist die Katze aber ein Freigänger, so könnte sie gelegentlich Flöhe und Zecken mit ins Haus bringen. Hier sollte wohl jeder Katzenbesitzer für sich selbst entscheiden.

Katzen schlafen an verschiedenen Orten

Vorsicht Waschmaschine! Auch Waschmaschinen, die bereits mit Wäsche für den nächsten Waschgang gefüllt sind, haben ebenfalls einen hohen Beliebtheitsgrad für einen attraktiven Schlafplatz. Denn hier ist es kuschelig, dunkel und die Wäsche riecht noch nach den Menschen, die der Katze sehr vertraut sind. Deshalb kontrollieren Sie bitte vor jedem Waschgang, ob die Katze hier nicht gerade ihr Nickerchen abhält.

Besonders junge Katzen, müde vom vielen Spielen, schlafen auch gleich mal an Ort und Stelle ein, auch dort wo es nicht gerade bequem ist.

Schlafen in Rückenlage

In Rückenlage schlafen Katzen nur dort, so sie sich auch völlig sicher fühlen. Denn eine Katze zeigt nie ihren Bauch frei an Orten, wo ihr eventuell Gefahr drohen könnte.

Das Bücherregal als Schlafplatz

Bücher im Arbeitszimmer sind für Katzen ebenfalls ein beliebter Schlafplatz, wenn es darum geht, mal schnell ein Nickerchen zu machen. Hier ist Miezi immer in der Nähe ihres Besitzers, der gerade mit seiner Arbeit beschäftigt ist. So kann sie hier getrost abwarten, bis Frauchen oder Herrchen wieder Zeit zum Kuscheln haben.

Das Sofa als Schlafplatz

Auch das heimische Sofa ist bei Katzen ein beliebter Schlafplatz, besonders wenn ihre Besitzer mit Fernsehen ihr Gesellschaft leisten.

Schlafen bei lauter Umgebung

Eine Katze schläft selbst bei lang anhaltendem Lärm wie beispielsweise laute Bauarbeiten. Nimmt die Katze aber plötzlich ein ihr unbekanntes Geräusch war, so ist sie auf der Stelle hellwach und prüft ihre Umgebung auf mögliche Gefahren. Während des Schlafens sind die Ohren der Katze stets in Bereitschaft. Geräusche, die ihr bereits vertraut sind, werden ausgefiltert. Nur bei unbekannten Geräuschen reagiert das Katzenhirn prompt und signalisiert die Bereitschaft für einen Alarm. In der freien Natur dient diese Fähigkeit in erster Linie dem Überleben.

Katzenbett oder Katzenhöhle

Katzen lieben es, ihre Schlafplätze am Tag mehrmals zu wechseln. Katzen mögen besonders geschützte Schlafplätze, die auch weich und warm sind. Bieten Sie Ihrer Katze daher mehrere Schlafplätze an verschiedenen Orten an. Es muss nicht immer das teuerste Katzenbett sein, Hauptsache Ihre Katze fühlt sich wohl. Die Geschmäcker der Katzen sind ganz unterschiedlich. Die einen bevorzugen zum Schlafen eine Katzenhöhle und andere dagegen ein Katzenbett oder beides.

Welchen Schlafplatz bevorzugt Ihre Katze?

Intelligenzspielzeug für Katzen

Intelligenzspielzeug – Gehirnjogging für Katzen


Ist Intelligenzspielzeug überhaupt sinnvoll?

Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist will bei Katzen fit gehalten werden. Wenn die Katze die Funktionsweise eines neuen Spielzeugs erkundet, so ist diese Beschäftigung der beste Fitmacher für das Hirn. Speziell für Wohnungskatzen, die nicht wie Freigänger von den zahlreichen Einflüssen in der freien Wildbahn gefordert werden, sind diese Intelligenzspielzeuge eine wichtige Ergänzung im Katzen-Alltag.

Katzen sind ständig hellwach und ihre Aufmerksamkeit wird selbst dann gefordert, wenn sie ruhen. Katzen können aber Geräusche, die nicht mit der Jagd zu tun haben, komplett ignorieren. Nehmen sie aber plötzlich ein Rascheln oder ein anderes Geräusch wahr, so sind sie plötzlich höchst wachsam.

Intelligentes Verhalten bei Katzen – welche Bedeutung?

Die Intelligenz bei Katzen spiegelt sich in deren Anpassungs- und Lernfähigkeit wieder. Durch das Lernen kann das Verhalten gegenüber neuen Situationen angepasst werden, da Verhaltensmuster angeboren sind und meist unverändert ablaufen. Beim Lernen greift die Katze auf ihre in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen zurück und vermeidet so eventuelle Misserfolge, indem sie ihre Reaktionen künftig verbessert.

Katzen lernen schnell die Folge der ablaufenden Zusammenhänge sowie die ihr erteilten Verbote, die sie künftig zu umgehen versucht, um dennoch an ihr Ziel zu gelangen.

Gibt es schlaue und dumme Katzen? Intelligenz und Einflüsse

Wenn man Neugierde und Lernfähigkeit als Maßstab setzt, so gibt es schon schlaue und weniger kluge Katzen. So wie bei uns Menschen können auch bei Katzen genetische Einflüsse Auswirkungen auf die Intelligenz haben, was bisher jedoch noch nicht nachgewiesen wurde. Jedoch verzögert sich neben der körperlichen Entwicklung auch das Lernverhalten der Kätzchen, wenn deren Katzenmutter in der Tragzeit eine mangelhafte Ernährung hatte.

Wachsen die Kätzchen in ihrer Prägungsphase in einer reizarmen Umgebung auf, so reagieren sie später meist ängstlich auf neue Situationen. Kommen die Kätzchen beim Aufwachsen mit reichlich Abwechslung in ihrem Umfeld in Kontakt, so wird die Neugier, der Erkundungsdrang und der Geist besser gefördert.

Wie kann ich wissen, ob meine Katze intelligent ist?

Bieten Sie Ihrer Katze täglich Denkaufgaben an, welche dann kontinuierlich gesteigert werden können. Stellen Sie fest, wie schnell Ihre Katze diese Aufgaben löst.

Aufgabe 1: Sie können einen leeren Joghurtbecher nehmen und in diesem ein Leckerli platzieren. Der Becher sollte allerdings einen geringeren Umfang als der Kopf der Katze haben. Die Katze muss nun überlegen, wie sie an dieses Leckerli kommt. Entweder sie schupst den Becher um, damit das Leckerli herausfällt oder sie angelt es sich mit ihrer Pfote aus dem Becher.

Aufgabe 2: Jetzt wird es schon schwieriger. Nehmen Sie drei Joghurtbecher und stülpen diese um. Im Beisein der Katze legen sie unter einem der Becher ein Leckerli. Wie schnell wird sie jetzt den richtigen Becher mit dem Leckerli umstoßen, um sich die Belohnung abzuholen?

Lange Weile macht krank. Auch wenn nicht alle Katzen Talent haben, benötigt jede Katze geistige Beschäftigung. Geben Sie Ihrer Katze anfangs leichte Denksport- und Geschicklichkeitsaufgaben und beobachten Sie, wie Ihr Stubentiger die Lösung des Problems findet. Ihre Katze wird Ihnen schon bald zeigen, ob sie an diesen Aufgaben Gefallen findet. Vor allem sollte der Spaß an der Lösung des Problems immer mit im Vordergrund stehen.

         

 

„Cat Activity Fun Board“

Dieses Fummelbrett fand bei unseren Stubentigern die größte Begeisterung.

  • 5 Spielmodule stellen unterschiedliche Aufgaben (riechen, tasten, sehen)
  • schult die Geschicklichkeit
  • für Katzen ab 3 Monate
  • auch für ältere oder kranke Tiere geeignet

 

Katzenerziehung

Wie die Katzenmutter ihre Jungen erzieht

Katzen ErziehungZunächst ist die Katzenmutter bestrebt, ihren Nachwuchs beisammen zu halten. Ihre wachsamen Augen sind stets auf ihre Jungen gerichtet, wenn diese das Wurflager für erste Ausflüge verlassen. Entfernen sich die Katzenbabys zu weit von der „Basis“, dann gibt es von der Katzenmutter meist einen kräftigen Schupser in die richtige Richtung. Sind die Kleinen ca. 4 Wochen alt, nehmen sie ihre erste feste Nahrung zu sich. Ab diesem Moment beginnt das eigentliche „Katzen erziehen“ durch die Katzenmutter. So bringt die Mutter von der Jagd Beute mit und legt beispielsweise tote Mäuse in das Nest ihrer Jungen. Die Katzenbabys wissen meist erst nichts damit anzufangen und spielen nur mit der Beute. Die Katzenmutter zeigt ihren Jungen anschließend, wie man die Beute genüsslich verspeist. Die Jungen schauen der Mutter ganz genau zu und versuchen es auch selbst.

Ungefähr 14 Tage später folgt die nächste Lektion im „Katzen erziehen“. Doch jetzt bringt die Katzenmutter von ihrer Jagd lebende Beute mit und legt diese dann ins Nest der Katzenbabys. Da die Beute nun versucht aus dem Nest zu fliehen, zeigt die Mutter jetzt ihren Kleinen, wie man die Beute gezielt mit einem Biss tötet. Doch es wird noch Wochen dauern, bis die Jungen dies auch beherrschen.

Die Umgebung erkunden und spielen

Sind die Katzenbabys kräftig genug, geht die Katzenmutter mit ihren Kleinen auf Erkundungstour durch ihr Revier. Hierbei geht die Mutter stets voraus und lockt die Kleinen mit ihrem Gurren. Die Ausflüge im eigenen Revier gehören auch zur Katzenerziehung. Die Katzenbabys folgen ihrer Mutter und erkunden so nach und nach die neue Umgebung.

Was passiert, wenn plötzlich eine Gefahr droht? In solch einer Situation gibt die Katzenmutter einen lauten Warnruf von sich und ihre Kleinen stürmen sofort zu ihr und suchen Schutz. So lernen sie schnell, was für sie Gefahr bedeutet und was nicht.

Wenn Menschen Katzen erziehen

KatzenerziehungManche meinen immer noch, Katzen erziehen ist nicht möglich. Hierbei kommt es natürlich darauf an, was man unter Katzen erziehen versteht. Katzen sind sehr eigenwillig und jede von ihnen hat ihren eigenen Charakter. Eine Katze kann man nicht erziehen wie einen Hund. Die Befehle „Männchen machen“ oder „bei Fuß“ funktionieren bei  Katzen nicht. Jedoch wissen Katzen, welche von ihrer Mutter und ihren Geschwistern Einiges gelernt haben, wie man sich im Revier zu verhalten hat. Wer sich dazu entschlossen hat, das eigene Heim mit einer Katze zu teilen, kann sich glücklich schätzen. Denn Katzen sind etwas ganz Besonderes und jede einzelne von ihnen hat ihren eigenen Charme.

Von Natur aus sind Katzen zufriedene Tiere und brauchen nicht viel um glücklich zu sein. Im Alltag mit einer Katze stellen Sie die Regeln auf. Katzen lernen schnell und lernen auch gern. Sie brauchen nicht lange, um zu verstehen, was sie im gemeinsamen Haushalt dürfen und was sie lieber unterlassen sollten. Um eine Katze zu erziehen, sollte man schon sehr viel Feingefühl mitbringen.

Katzen denken anders als Menschen

Jeder Katzenbesitzer sollte sich erst einmal klar machen, dass eine Katze einen ganz anderen Denkprozess durchläuft als der Mensch. So ist für eine Katze eine einmal gemachte Erfahrung nicht auf eine andere Situation übertragbar. Wenn eine Katze mehrmals gesagt bekommt, dass sie nicht am Sofa kratzen soll, so kann sie es nicht verstehen, dass dieses Verbot auch automatisch für den Sessel, Teppich oder andere Möbel gleichermaßen gilt.

Ebenso denkt die Katze auch, wenn der Mensch jetzt gerade nicht anwesend ist, kann man doch wieder an den Möbeln kratzen. Und nicht nur der Besitzer soll mit seiner Katze schimpfen, wenn sie wieder an den Möbeln kratzt, sondern die Katze muss auch eine schlechte Erfahrung dabei machen. So könnte beispielsweise ein kalter Wasserstrahl aus einer Sprühflasche zum Einsatz kommen. Die Katze wird nun künftig dieses Möbelstück meiden, von welchem sie einen Wasserstrahl bekam. Sofern der Mensch, der den Wasserstrahl abgibt, nicht unmittelbar daneben steht, kann die Katze dieses schreckliche Erlebnis nur mit dem Ort in Verbindung bringen, jedoch nicht mit der Person.

Der richtige Zeitpunkt der Strafe

Da die Katze eine für sie unangenehme Erfahrung immer nur mit der gerade stattfindenden Situation in Verbindung bringen kann, zeigt eine Strafe nur dann ihre volle Wirkung, wenn diese auch gleich auf frischer Tat folgt. Ertappen Sie die Katze nicht auf frischer Tat, so können Sie sie im Nachhinein auch nicht mehr dafür strafen. Die Katze kann es dann nicht mehr nachvollziehen, wofür sie jetzt eigentlich bestraft wurde.

Klare Regeln und Konsequenz

Katzen erziehen ist nicht kompliziert, denn sie sind lernwillig und lernen auch schnell. Doch eines kann die Katze jedoch nicht verstehen, wenn es Ausnahmen gibt. Darum ist absolute Konsequenz die wichtigste Regel in der Katzenerziehung.

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