Katze streicheln

Streicheln lieben alle Katzen

Katzen streichelnKatzen haben es gern, wenn sie gestreichelt werden, besonders am Hals oder auf dem Rücken. Auch an Ohren und auf der Brust mögen sie es. Wie sollte man eine Katze streicheln? Beim Streicheln der Katze sollte man darauf achten, dass man in Wuchsrichtung ihrer Haare streichelt. Denn Katzen mögen es auf keinen Fall, wenn man ihr Fell durcheinander bringt.

Warum mögen Katzen das Streicheln?

Das Streicheln ist für die Katze ein Gefühl der Geborgenheit. Wenn wir die Katze streicheln, so erinnert sie sich an die Zeit als sie noch ein Kätzchen war und von der Zunge ihrer Mutter regelmäßig massiert und gesäubert wurde. Dieses Gefühl von Mutterliebe stellt sich auch bei den Schmuseeinheiten mit vertrauten Menschen ein. Durch das sanfte Streicheln wird im Katzenhirn ein Hormon „Serotonin“ ausgeschüttet, welches für den Zustand des Wohlfühlens verantwortlich ist.

Aus Sicht einer Katze hat der Mensch, der sich regelmäßig um sie sorgt, sie füttert und mit Streicheleinheiten umgibt, generell die Mutterrolle übernommen. Wir schützen Katzen vor möglichen Gefahren, wie es einst die Katzenmutter tat.

So wie Katzenkinder den Körperkontakt zu ihrer Mutter brauchen, so sucht eine erwachsene Katze ebenfalls den Kontakt zu den Menschen, welche Sorge für sie tragen. Das Bedürfnis nach Streicheleinheiten einer jeden Katze ist unterschiedlich geprägt. Manche fordern regelrecht aufdringlich oft Kontakt ein und andere Katzen wiederum nicht so stark.

Vorsicht beim Streicheln am Bauch

Viele Katzen mögen es nicht, wenn sie am Bauch gestreichelt werden. Die Bauchpartie einer Katze ist sehr sensibel. Wenn sich die Katze beim Schlafen auf den Rücken legt und die Beine nach oben streckt, so ist das dem Menschen gegenüber ein großer Vertrauensbeweis. Eigentlich stellt die Katze ihren Bauch nicht offen zur Schau, weil sie hier sehr verletzlich ist und im Ernstfall nicht sofort abwehrbereit wäre.

 

Die Rückenlage bei Katzen ist zugleich auch eine Abwehrposition zur Verteidigung im Kampf gegen Artgenossen oder anderen Feinden. Auch wenn die Katze gerade in Schmusestimmung ist, muss es noch lange nicht bedeuten, dass sie sich auch am Bauch streicheln lässt. So kann es passieren, dass die Katze durch eine Reflexreaktion mal schnell ein paar Pfotenhiebe verteilt.

Doch wer schon länger mit einer Katze zusammen wohnt und ihren eigenen Charakter kennt, weiß auch ihre Signale anhand der Körpersprache zu deuten, um zu wissen, in welcher Stimmung sich die Katze gerade befindet.

Bild: depositphotos.com/ia_64
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