Katzen in ihrem Revier

Im Katzenrevier herrscht Ordnung

Die einzelnen Bereiche im Katzenrevier

KatzenrevierDas Heim ist die erste Ordnung im Katzenrevier – die Wohnung oder ein Bereich des Hauses, wo die Katze lebt. Meist sind es die Orte, wo die Katze regelmäßig ihr Futter bekommt und wo sie auch schläft. Ein weiterer Bereich im Katzenrevier ist der sogenannte Heimbezirk oder das innere RevierAls Heimbezirk bezeichnet man hier die direkte Umgebung der Katze in ihrem Heim der ersten Ordnung. Das sind die übrigen Orte ihres Hauses und dem angrenzenden Garten. In diesen Bereichen kennt die Katze jeden einzelnen Quadratmeter, da sie hier täglich ihre Kontrollgänge macht. In ihrem Heimbezirk hat sie meist feste Plätze, wo sie ihren Schlaf abhält oder einfach nur das Revier beobachtet.

Ein weiterer Bereich im Katzenrevier ist das Streifgebiet. Dieses Gebiet befindet sich außerhalb ihres Heimbezirks. Dieses Streifgebiet wird allerdings von festen Pfaden gekennzeichnet. Die Wege führen zu Versammlungsplätzen mit anderen Katzen, zu Jagdrevieren oder zu Paarungsorten. Beim Begehen der Pfade verlassen die Katzen diese nur selten.

Wie orientieren sich Katzen eigentlich in ihrem Revier?

Manch Katzenbesitzer hat vielleicht auch Sorge um seine Katze, sie könne sich verlaufen und nicht wieder nach Hause zurückfinden. So kann man diese Sorge beruhigen. Im Allgemeinen verlaufen sich Katzen in ihrem Revier nicht, denn sie kennen ja jeden einzelnen Quadratmeter. Außerdem ist der Orientierungssinn bei Katzen außerordentlich ausgeprägt, auch größere Entfernungen sind keine Hürden. Aber dennoch können unvorhergesehene Umstände dazu führen, dass die Katze ihren Heimweg nicht findet. Das ist aber eher die Ausnahme. Beispielsweise tritt dieser Fall ein, wenn die Katze beim Erkunden eines ihr unbekannten Ortes in einem fremden Haus und andere Gebäude eingesperrt wird. Ebenso könnte auch eine ihr nicht freundliche Nachbarkatze den Weg versperren, so dass das Passieren durch dessen Revier nicht möglich ist.Und nicht zuletzt der Straßenverkehr, wo viele Gefahren lauern.

Für Katzen, die ungehinderten Freigang genießen, bildet die Wohnung/das Haus mit dem angrenzenden Revier (Garten oder Wiese) zusammen die 1. Ordnung. Hier befindet sich ihr eigentlicher Lebensmittelpunkt. In ihrem Zuhause 1. Ordnung fühlt sich die Katze sicher und geborgen. Ist die Katzendichte in der Nachbarschaft sehr hoch, desto kleiner wird auch das Revier 2. Ordnung für jede einzelne Katze.

In dem Revier 2. Ordnung, was die Katze ihr Eigen nennt, kennt sie sich besonders gut aus. Hier nutzt sie ihre eigenen Ruhe- und Aussichtsplätze, von welchen sie ihre Umgebung regelmäßig kontrolliert. Je nach Witterung genießt die Katze so ein Sonnenbad, putzt sich das Fell oder sie hält ein Nickerchen.

Grenzstreitigkeiten im Katzenrevier

Es kommt nur sehr selten vor, dass sich Katzen über den Verlauf von Reviergrenzen nicht einig sind. Um Konflikte zu vermeiden, gehen sie sich meist aus dem Weg. Sollte dennoch der Ernstfall eintreten und zwei Katzen begegnen sich in einem Revier, kann es schon mal akut zur Sache gehen. Dann wird nicht mehr nur gedroht, sondern eine der beiden Katzen attackiert sofort die andere. Zu bösartigen Beißereien kommt es bei Grenzstreitigkeiten eher selten, aber Tatzenhiebe mit Einsatz der Krallen werden zahlreich verteilt.

Grenzstreitigkeiten werden häufiger von Katzendamen ausgeübt und auch öfter als bei ihren männlichen Artgenossen. Ist nach einigen Grenzstreitigkeiten endlich geklärt, wer nun der Chef ist, kommt es dann nur noch selten zum Streit.

 

 

Das Revierverhalten von Katzen

Die „Katzen-Bruderschaft“

Die Katze und ihr Revier

 

Bruderschaft unter KatzenJede Katze beansprucht ihr eigenes Revier, welches sie ständig kontrolliert und markiert. Ganz egal, ob Katzen nur in der Wohnung, auf einem Bauernhof oder im Haus mit Freigang leben, dieses Revierverhalten sollte jeder Katzenbesitzer kennen. Bei Freigänger-Katzen spielt die Rangordnung der Katze in der Nachbarschaft eine wichtige Rolle, denn hier geht es um den Besitz eines Reviers.

 

Die Begegnung zweier Kater

drohende KatzenBegegnen sich zwei Kater das erste Mal, so wird durch einen ernsthaften Kampf entschieden, wer der Stärkere von beiden ist. Bei späteren Begegnungen regeln sie ihre

„Meinungsverschiedenenheiten“ nur noch durch ihr Imponiergehabe und gegenseitiges Drohen. Unter den Katern in einer Nachbarschaft entsteht zeitlich eine gewisse Rangordnung. Jeder einzelne Kater weiß nun, wie er ab sofort mit seinem „Nachbarn“ umzugehen hat bzw. welche Freiheiten er sich ihm gegenüber erlauben darf.

Mehrere Kater in der gesamten Nachbarschaft bilden mit der Zeit eine Art „Bündnis“.

Ab und zu treffen sie sich an einem abgelegenen Ort. Bei diesen Treffen sitzen die Kater einfach nur still beieinander. Nicht nur Kater sind bei diesen Versammlungen willkommen, auch Kätzinnen dürfen daran teilnehmen.

Eine Katze, die erst später zugezogen ist, wird nicht sofort in diese Gemeinschaft aufgenommen. Sie muss sich ihre Zugehörigkeit erst einmal hart erkämpfen.

oberes Bild: © depositphotos.com/andreyfotograf

unteres Bild: © depositphotos.com/Alexust

Homöopathie für Katzen

Tierhalter vertrauen immer mehr dieser Therapieform

Homöopathie für KatzenZunehmend setzen immer mehr Tierhalter auf alternative Behandlungsmethoden wie Homöopathie. So kann Tieren oft mit sanften Mitteln geholfen werden. Bei stärker oder länger anhaltenden Beschwerden gilt es aber grundsätzlich, das Tier auf jeden Fall einem Tierarzt vorzustellen. In der Tierheilkunde wird Homöopathie schon fast genauso lange angewendet wie in der Humanmedizin. Viele Tierärzte und -halter schwören auf dieses Naturheilverfahren, auch wenn es hierfür noch keine aussagekräftigen wissenschaftlichen Studien gibt. Im Allgemeinen sprechen Tiere sehr gut auf homöopathische Arzneimittel an. Doch wenn erkrankte Tiere schon längere Zeit Medikamente wie beispielsweise Kortison bekommen haben, stößt das Naturheilverfahren schon an seine Grenzen. Homöopathie soll als Reiz- und Regulationstherapie die Selbstheilungskräfte des Organismus aktivieren. Birgit Mosenheuer, ganzheitliche Tierärztin aus dem oberbayerischen Moosbach, arbeitet mit hoch verdünnten Wirkstoffen, die bei einem Gesunden genau jene Beschwerden auslösen, gegen die sie in verdünnter Form helfen sollen. „Homöopathen betrachten die Krankheit des Patienten immer als Gesamtheit seiner körperlichen und Verhaltenssymptome“, erklärt die Veterinärin Mosenheuer. „Um das individuell genau passende Mittel auszuwählen, müssen wir das Tier aufmerksam beobachten und bei der Untersuchung alle Sinne einbeziehen.“

Untersuchung aller Sinne

Vor Beginn der Behandlung sind auch Lebensgeschichte und Beobachtungen der Halter von großer Bedeutung. Da die Tiere sich nicht äußern können, wo es ihnen schmerzt, sind die Ärzte gute Beobachter. Sie haben eine Fähigkeit, die durch eine homöopathische Zusatzausbildung intensiviert werden kann. „Wir schauen immer, welche Symptome vorliegen und behandeln diese“, sagt Mosenheuer.

Wenn es notwendig ist, setzen aber auch homöopathisch arbeitende Tierärzte die moderne Diagnostik ein wie Röntgen und Ultraschall. Mosenheuer behandelt Allergien, akute Infekte und Arthrose, auch fortgeschrittene chronische Erkrankungen sowie Krebs homöopathisch. „In diesen Fällen ist zwar manchmal keine Heilung mehr möglich, oft können wir aber eine deutliche Besserung erzielen und das Leben des Tieres verlängern.“ Sie betont, dass eine homöopathische Therapie frei von Nebenwirkungen sei.

Homöopathische Komplexmittel aus der Apotheke

Apotheker dürfen allerdings keine Diagnose stellen. So beschränkt sich die Behandlung auf leichte Beschwerden wie Reiseübelkeit, Erkältungen oder Nervosität. Nach Operationen, im Alter oder nach überstandenen Krankheiten profitieren die Tiere von Stärkungs- und Aufbaumitteln. In diesen Fällen empfehlen Apotheker meist homöopathische Komplexmittel mit mehreren Wirkstoffen, die es auch für Tiere gibt. Um ein individuell genau passendes Einzelmittel auswählen zu können, braucht es dagegen einen homöopathisch geschulten Tierarzt.

Homöopathische Mittel können von Tierärzten auch als Spritze verabreicht werden, Apotheker geben vorwiegend Globuli ab. Bei Hunden und Katzen können die Streukügelchen in das Futter gemischt oder im Trinkwasser aufgelöst werden. Kleintieren hingegen wird das in Wasser gelöste Arzneimittel mittels einer Plastikspritze direkt ins Maul verabreicht.

Kein Alkohol für Katzen

Damit die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln nicht beeinträchtigt wird, sollten sie weder angefasst werden oder mit Metall in Berührung kommen. Zur Verabreichung der homöopathischen Präperate werden Kunststoffschüsseln sowie Plastiklöffel empfohlen. Alkoholische Lösungen eignen sich für Tiere gar nicht. Vor allem Katzen vertragen keinen Alkohol.

Eine große Rolle für den Erfolg der Therapie spielt natürlich auch die Motivation des Tierhalters. Voraussetzung für einen Behandlungserfolg sei allerdings eine gründliche Untersuchung durch einen homöopathisch geschulten Tierarzt. Eine Ferndiagnose am Telefon ist nur in Ausnahmefällen empfehlenswert. „Die Homöopathie ist zu wertvoll, als dass wir uns Fehler erlauben könnten.“

Bild: filorosso.eu – Manfred Gerber / pixelio.de
Quelle: Apotheken-Umschau/Barbara Kandler-Schmitt (03/14)

Katzen impfen

Katzen impfen

Impfpass für Katzen

 

Warum sollten Katzen geimpft werden?

Katzen impfen ist ein Muss für ein gesundes Katzenleben. Bevor der Tierarzt mit dem ersten Impfen beginnt, sollte er bei der Katze eine Routineuntersuchung durchführen. Unter anderem  muss die Katze auch bei guter Gesundheit sein.

Um ein kontinuierliches Immunitätsniveau bei Katzen zu erzielen, sollten junge Katzen erstmals im Alter von acht oder neun Wochen geimpft werden. Die Auffrischung erfolgt dann nach der zwölften Woche mit einer zusätzlichen Impfung gegen Tollwut. Die zweite Auffrischung erfolgt sodann ein Jahr später.

Die Katze ist von früher Jugend an verschiedenen Infektionskrankheiten schutzlos ausgesetzt. Vorbeugende Impfungen bewahren Katzen vor diesen Erkrankungen. Gegen folgende Infektionskrankheiten der Katze können Schutzimpfungen erteilt werden – Katzenseuche, Katzenschnupfen, Katzenleukose (FeLV-Infektion) und Tollwut.

Katzenseuche

Die Katzenseuche, auch Panleukopenie genannt, ist eine hoch ansteckende und weit verbreitete Viruskrankheit. Katze aller Altersstufen können an diesem Virus erkranken, jedoch vorwiegend junge Katzen. Verbreitet wird die Erkrankung von infizierten, erkrankten, aber auch von genesenen Tieren mit allen Ausscheidungen wie Harn, Kot, Speichel und Nasenausfluss.

Wie wird Katzenseuche übertragen?

Durch eine hohe Widerstandskraft kann der Erreger in der Umwelt viele Monate ansteckungsfähig bleiben und ist somit eine ständige Bedrohung für alle ungeimpften Tiere. Die Ansteckung erfolgt dann meist durch den direkten Kontakt. Eine Gefahr ist aber auch der indirekte Kontakt über Kleidung, Schuhwerk und andere Gegenstände. So sind auch die Tiere, welche nicht geimpft sind und nur in der Wohnung leben, ebenso gefährdet.

Nach einer Inkubationszeit von 4 bis 12 Tagen (Zeit zwischen Ansteckung und erste Krankheitsanzeichen) tritt hohes Fieber auf und die betroffenen Tiere haben vermehrt Durst. Später bekommen erkrankte Katzen auch Durchfall, der zu einer schnellen Austrocknung und Flüssigkeitsverlust führt.

Während der Krankheit kommt es durch den starken und rapiden Abfall der Anzahl von weißen Blutkörperchen zu einer Schwächung der Abwehrfunktion des Organismus. Hierdurch können sich weitere Erreger im Körper der Katze ungehindert vermehren und zu weiteren Komplikationen führen. Eine Behandlung mit erfolgreichem Ziel ist dann nicht mehr möglich. Die Behandlung bei einer Katzenseuche ist im allgemeinen sehr schwierig. Es gilt die Entkräftung der Katze aufzuhalten, den Flüssigkeitsverlust zu ersetzen und den Magen-Darm-Trakt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der einzig sichere Schutz vor dieser Erkrankung kann nur die vorbeugende Schutzimpfung sein.

Katzenschnupfen

Was versteht man unter Katzenschnupfen?

Katzenschnupfen ist eigentlich irreführend. Bei dieser Infektionskrankheit handelt es sich nicht nur um einen harmlosen Schnupfen. Diese schwerwiegende Krankheit kann manchmal sogar lebensbedrohliche Infektionen hervorrufen.

Katzenschnupfen wird hauptsächlich durch drei Erreger hervorgerufen – (Herpes-/Rhinotracheitisvirus (FHV), Calicivirus (FCV) und Chlamydien (C.felis).

Wie wird Katzenschnupfen übertragen?

Erkrankte Katzen scheiden die Schnupfenerreger vorwiegend über Augen, Nase und Speichel aus. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt. Durch Gegenstände können die Erreger aber auch herangetragen werden.

Symptome bei Katzenschnupfen

Die betroffenen Katzen niesen häufig, bekommen Fieber, ihre Augen verkleben und in den Nasenlöchern bildet sich wässriger bis eitriger Ausfluss.

Besonderheiten der Chlamydien-Infektion

Chlamydien sind Bakterien, die sich vorzugsweise in den Schleimhäuten des Kopfbereiches ansiedeln. Die Folgen dieser Infektion sind Entzündungen der Augenbindehaut (meist einseitig), aber auch der Rachen und die Nase können betroffen sein. Die Übertragung erfolgt durch unmittelbaren Kontakt. Besonders gefährdet sind Katzen, die während eines Urlaubs in Tierpensionen abgegeben werden oder Ausstellungs- und Zuchtkatzen. Nachweislich können Chlamydien von der Katze auch Infektionen beim Menschen auslösen.

Katzenleukose (FeLV-Infektion)

Die Katzenleukose bezeichnete Infektion wird heute nach dem Erreger – felinen Leukämie-Virus (FeLV-Infektion) benannt.

Wie wird die FeLV-Infekton übertragen?

Katzen belecken sich gegenseitig. Durch den virushaltigen Speichel infizieren sie sich gegenseitig. Hierbei stecken sich meist Kater durch das Beißen bei Rangstreitigkeiten gegenseitig an. In folgenden Fällen besteht die Gefahr der Infektion:

– freier Auslauf, Gruppenhaltung, gemeinsame Nutzung der Futter- und Wasserschalen sowie Katzentoiletten

Auch kann es vorkommen, dass Katzen diese Seuche unerkannt verbreiten, da trotz einer Infektion Katzen auch jahrelang ein gesundes Erscheinungsbild vorweisen können.

Folgeerkrankung einer FeLV-Infektion

Hier kann das Krankheitsbild sehr vielseitig und untypisch erscheinen, wie Zahnfleischentzündungen, unerklärlicher Gewichtsverlust, chronischer Durchfall oder andauernde Erschöpfung. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, sorgt ein Bluttest in der Tierarztpraxis für Klarheit. Die FeLV-Infektion ist unheilbar. 

Eine Katze, die einmal infiziert ist, stirbt innerhalb von drei Jahren – meist aber schon innerhalb weniger Monate. Daher besteht durch die Schutzimpfung die sicherste Vorbeugung. Um Katzen vor dieser FeLV-Infektion rechtzeitig zu schützen, werden sie bereits ab der 8. Lebenswoche geimpft. Jede Freigänger-Katze sollte die Impfung gegen die FeLV-Infektion erhalten.

Die Tollwut

In der Regel ist die Tollwut eine tödlich verlaufende Virusinfektion. Auch der Mensch ist für diese empfänglich. Die Infektionskette geht vom Fuchs aus, welcher die Tollwut auf seine Artgenossen, andere Wildtiere, Haustiere und den Menschen übertragen kann. Die Ansteckung der Virusinfektion erfolgt durch den Biss eines mit Tollwut infizierten Tieres. Hierbei dringt das Virus über den Speichel in die Bisswunde, auch über Schleimhäute in Auge und Mund ist möglich. Das Virus siedelt sich nach der Ansteckung über das Nervengewebe im Gehirn an und verursacht so die Tollwut-Erscheinungen wie:

– Verhaltensstörungen, Unruhe, Schreckhaftigkeit, klägliches Miauen, Scheu und Speichelfluss

Bei einer an Tollwut erkrankten Katze kann es zu Kratz- oder Beißwut kommen, sogar ihr gegenüber vertrauten Personen. Jede Freigänger-Katze sollte daher gegen Tollwut geimpft sein. Die vorbeugende Impfung bietet Schutz und dient unmittelbar nach der Impfung ebenfalls Schutz für den Menschen.

Der Gesetzgeber hat bezüglich der Gefährlichkeit der Tollwut besondere Maßnahmen angeordnet: Tiere, die an Tollwut erkrankt sind, müssen getötet werden. Dies gilt bei Katzen bereits dann, wenn sie mit Wut kranken oder Seuchen verdächtigen Tieren in Berührung gekommen sind. Besteht der Nachweis, dass die Katze schutzgeimpft ist, entfällt die Tötungspflicht. Damit ein ununterbrochener und andauernder Impfschutz besteht, müssen regelmäßige Wiederholungsimpfungen erfolgen.

Hinweis für die Reise ins Ausland

Voraussetzung für die Mitnahme von Katzen ins Ausland ist eine gültige Tollwutimpfung. Auch sollten Sie sich über die geltenden Einreisebestimmungen rechtzeitig vor einer Reise informieren.

Wie verlässig sind Schutzimpfungen?

Schutzimpfungen sind zuverlässig. Zum Zeitpunkt der Impfung muss die Katze gesund sowie frei von äußeren und inneren Parasiten sein. Deshalb ist es notwendig, dass die Katze auch entwurmt ist.

Bei den Schutzimpfungen unterscheidet man zwischen Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfungen. Eine Grundimmunisierung ist der erstmalige Aufbau eines Impfschutzes im ersten Jahr der Impfung. Wiederholungsimpfungen müssen dann in regelmäßigen Abständen erfolgen, damit ein andauernder Impfschutz aufrecht erhalten werden kann.

Der Zeitpunkt der Impfung

Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Erregern oder aufgrund von Impfungen bildet der Organismus Schutzstoffe, die so genannten Antikörper. Diesen selbst aufgebauten Schutz nennt man aktive Immunität.

Im Gegensatz dazu bedeutet die passive Immunität, dass die Schutzstoffe von außen, beispielsweise mit der Muttermilch, zugeführt werden. Ein saugendes Kätzchen erhält daher einen passiven Infektionsschutz, welcher allerdings zwischen der 6. und 16. Lebenswoche abgebaut wird.

Daher ist es unbedingt ratsam, bei jungen Katzen eine Schutzimpfung durchführen zu lassen, damit sie nicht der Gefahr einer Infektion ausgesetzt sind.

Impfplan für Katzen

Empfehlung Ständige Impfkommission Vet. (StIKo Vet.)

Katzen Impfplan

Katzen impfen – Kosten

Der Autor zahlte für das Impfen (komplette Wiederholung- und Tollwutschutzimpfung) für seine Freigänger-Katze ein tierärztliches Honorar in Höhe von 24,– Euro.

Diese  Kosten können allerdings von Praxis zu Praxis variieren. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrem Tierarzt nach den Kosten für das Impfen Ihrer Katze.

Körpersprache Katzen

Die Körpersprache der Katzen

Körpersprache Katzen – was Katzenbesitzer wissen sollten

Die Körpersprache der Katzen ist sehr vielseitig. Die Art der Position, wie die Katze gerade steht, wie sie ihren Schwanz hält und die Stellung der Ohren geben uns Hinweise darüber, in welcher Stimmung sie sich gerade befindet. Es ist auch zu beobachten, welche Absichten die Katze hegt. Jeder Katzenbesitzer sollte die Körpersprache der Katzen verstehen, damit keine Missverständnisse in der Kommunikation auftreten. So könnte eine scheinbar freundliche Geste der Katze das genaue Gegenteil bedeuten.

Die Körpersprache der Katzen ist oft schwer zu verstehen. Wird die Katze gestreichelt, so macht sie oft einen Buckel, um den Körperkontakt zu intensivieren. Aber eher ist der Katzenbuckel ein sicheres Zeichen für Angst oder Wut. Sträubt die Katze das Fell, so wird sie unmittelbar darauf einen Angriff starten oder die Flucht ergreifen.

Liegt die Katze auf dem Rücken und lässt sich gemütlich ihren Bauch streicheln, so kann es auch zu plötzlichen Angriffen seitens der Katze kommen. Liegt die Katze in einer unterwürfigen Position, so ist sie stets leicht nervös, denn ihr Bauch ist eine verwundbare Stelle. Beginnt allerdings der Schwanz zu zucken, dann sollte das Streicheln auch gleich beendet werden. Plötzlich kann es passieren, dass die Katze sich blitzschnell umdreht und angreift.

Körpersprache Katzen – was uns der Schwanz der Katze verrät

Der Schwanz der Katze ist der Teil des Körpers, der Katzen und Menschen klare Botschaften übermittelt. Wenn der Katzenschwanz aufrecht gestellt ist und dabei zittert, so ist es ein Zeichen der Freude. Ein wedelnder Katzenschwanz hat meist die Bedeutung von Ärger oder die Katze ist in ihrer Stimmung gerade sehr gereizt. Je höher die Katze ihren Schwanz hält, umso zufriedener ist sie meist.

Körpersprache Katzenschwanz

 

Körpersprache Katzen – was uns die Ohren der Katze verraten

Die Körpersprache der Katzen

Wenn sich eine Katze gerade in Alarmbereitschaft befindet, so spitzt sie ihre Ohren. Eine schlafende Katze kann allein mit einem Ohr jedes verdächtige Geräusch verfolgen. Wenn sich zwei Katzen streiten, wird die Ängstlichere von beiden ihre Ohren flach anlegen. So schützt sie ihre Ohren vor möglichen Verletzungen und signalisiert der gegnerischen Katze so ihre Unterwerfung.

Der häufigste Grund für einen Kampf ist ein Territorialanspruch. Wenn eine neue Katze ins Haus kommt, so wird die dort bereits lebende Katze versuchen, diesen Eindringling zu vertreiben.

Körpersprache Katzen – was uns die Augen verraten

Der Blickkontakt stellt eine wichtige Ausdrucksform dar. Wenn sich zwei Rivalen anstarren, ist dies eine Methode, um den Ernstkampf zu vermeiden. Denn das Anstarren gilt bei Katzen als Zeichen der Dominanz.

Die Körpersignale einer Katze ergeben erst dann wirklich einen Sinn, wenn man alle Körperteile als ein Gesamtbild betrachtet. Ohren, Augen, Pose und der Schwanz haben jeweils eine Bedeutung mit einer gewissen Botschaft.

Bild: © Depositphotos.com/Eric Isselée

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